Gütesiegel für Frida-Levy-Gesamtschule

Schulministerin Barbara Sommer verleiht begehrtes Zertifikat im Rahmen einer Feierstunde im Düsseldorfer Ständehaus.

 

Nun hat die Frida-Levy-Gesamtschule Essen „Brief und Siegel“ darauf: Als erste Gesamtschule Essens darf sie seit Montagabend offiziell das „Gütesiegel Individuelle Förderung“ führen und mit einem entsprechenden Logo am Schultor für ihre besonders engagierte Arbeit werben. Im Rahmen einer Feierstunde im Düsseldorfer Ständehaus überreichte Schulministerin Barbara Sommer die Auszeichnung an Schulleiter Dr. Friedhelm Endemann.

 

Die Gesamtschule in der Essener Stadtmitte hatte sich mit ihren umfangreichen Förderangeboten Ende letzten Jahres um diese Zertifizierung beworben und im Februar einer ausführlichen Prüfung durch die Gütesiegel-Kommission unterzogen. Ob Bilinguales Englisch, musisch-künstlerische Erziehung, individuelle Förder-programme, Unterstützung für lernstarke und lernschwache Jugendliche oder individuelle Berufsvorbereitung: Immer schon war die Frida-Levy-Gesamtschule seit ihrer Gründung Vorreiter innovativer Schulentwicklung.

 

 

Mit ihrem Angebot beeindruckte die nach der couragierten jüdischen Essener Mitbürgerin Frida Levy (1881-1942) benannte Schule auch das Schulministerium:

 

„Die Schule ist in allen vier Handlungsfeldern auf hohem Niveau in der Lage, individuelle Förderung systematisch umzusetzen und Erfahrungen entsprechend weiterzugeben.

Besonders hervorzuheben ist der Konsens im Kollegium, mit den Schülerinnen, Schülern und deren Eltern, mit dem das Konzept individueller Förderung, das seit der Gründung der Schule handlungsleitend war, entwickelt wurde.“